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„Aus alt mach’ wohnlich“ - WDR 2 berichtet über das
Modernisierungsprojekt von Sahle Wohnen in Duisburg-Neumühl

So ganz lang hin ist es nicht mehr bis zum 30. August, dem Termin für die Kommunalwahl in NRW. 14,4 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind dann im Bundestrich-Land zwischen Rhein und Weser aufgerufen, über die Zusammensetzung ihrer Stadtparlamente zu entscheiden. Wo soll’s hin, das Kreuzchen auf dem Stimmzettel? Die Auswahl für den Bürger setzt bekanntermaßen Information voraus. Besonders gefragt sind da natürlich die Medien. Sie sollen den Wähler mit den entsprechenden Fakten, Erläuterungen und Bewertungen versorgen, ihm die mögliche Qual der Wahl erleichtern. WDR 2, der landesweite Info-Radiosender des Westdeutschen Rundfunks, hat sich dafür eine besondere Aktion ausgedacht und Chef-Reporter Horst Kläuser auf die Reise quer durchs Land geschickt. An vielen Stellen in NRW soll Kläuser interessante Projekte, Entwicklungen, Veränderungen in den Kommunen aufspüren und in WDR 2 wie auch im Blog auf wdr.de vorstellen. „Ideen für ein besseres NRW“, so der WDR, sollen dabei zusammenkommen. Eine davon ist das Modernisierungsvorhaben von Sahle Wohnen im Duisburger Stadtteil Neumühl. Eine Zechensiedlung aus den 70er-Jahren ist hier gefördert durch Land und Kommune fit für die Wohnanforderungen von heute und morgen gemacht worden. Für die Mieter hat dabei eine völlig neue Wohnqualität Einzug gehalten.

 


WDR 2-Reporter Horst Kläuser im Gespräch mit Mietern aus der Wohnsiedlung. (Foto:© WDR)


Was Horst Kläuser bei seiner Suche vors Mikrofon beziehungsweise vor die Kamera bekommen will, sind bemerkenswerte und zukunftsweisende Beispiele und Projekte, Modelle also, die bei allen auf lokalpolitischer Ebene gegenwärtig bestehenden Problemlagen Gestaltungsmöglichkeiten, vor allem aber den Gestaltungswillen von Lokalpolitikern dokumentieren. Lethargie, so Kläuser sinngemäß in seinem Blog auf wdr.de, das sei ganz gewiss der falsche Ratgeber, selbst wenn die Zeiten nun wirklich nicht rosig sind. Mit der Sendereihe, die noch bis kurz vor den Wahltag, also bis zum 29. August laufen wird, will WDR 2 Positiv-Beispiele bringen, wenn beispielsweise in einer Stadt mit einem guten Einfall aus der herrschenden finanziellen Not eine Tugend gemacht wurde oder wo mit einer pfiffigen Idee und frischem Mut etwas Neues entstanden ist. Ermutigungen und Ermunterungen im ansonsten von vielen angenommenen Elend aktueller Kommunalpolitik könnten die Reportagen der WDR-Radiowelle sein - für die Macher, Manager und Entscheider in den Rathäusern und Parlamenten ebenso wie für die Wahlbürger, die der Kommunalpolitik ihre Stimme geben sollen. Das Motto der Reihe ist deshalb gut gewählt und bringt das, was im Kern gemeint ist, ohne Umschweife auf den Punkt: Gegen das Jammern: Es geht doch!


Eines der ersten interessanten Modelle, die WDR 2 bei der Tour durch NRW entdeckt hat, ist die modernisierte Wohnsiedlung an der Max-Planck-/ Otto-Hahn Straße im Duisburger Stadtteil Neumühl. Dort wurde eine in die Jahre gekommenen Wohnsiedlung aus den 1970er Jahren nicht dem allmählichen Verfall preisgegeben, sondern mit einem überzeugenden Konzept, erheblichem baulichen Aufwand und nicht zuletzt mit den dazu notwendigen Investitionen auf den neuesten Wohnstandard gebracht. Im Jahre 2004 erwarb Sahle Wohnen die Wohnsiedlungen mit ihren rund 370 Wohneinheiten vom damaligen Eigentümer, der Wohnungsbaugesellschaft Rhein-Lippe (der heutigen Evonik Wohnen) und unterzog das komplette Ensemble ab 2007 einer umfassenden Sanierungen und Modernisierung, die sogar den Abriss von drei Hochhäusern mit 72 Wohnungen und einen Neubau mit einschloss. Für die Mieter brachte die Modernisierung eine völlig neue Wohnqualität mit sich, und das bei nur geringfügig steigenden Mieten abzüglich geringerer Nebenkosten, weil die Wohngebäude im Zuge der Maßnahme eben auch umfassend energetisch modernisiert wurden. So wurde früher an der Max-Planck-Straße beispielsweise mit den so genannten Nachtspeicheröfen geheizt, die nicht gerade als besonders Strom sparend bekannt geworden sind. Heute ist für die Wärme in den Wohnungen eine moderne und effiziente Gaszentralheizung zuständig. So lobte der frühere NRW-Städtebauminister Oliver Wittke das Vorhaben bei einem Besuch der Siedlung im August letzten Jahres nicht von ungefähr als „Zukunft des Wohnens in Nordrhein-Westfalen“. Verwirklicht wird in der modernisierten Siedlung ein klassisches Mehrgenerationenwohnen, wobei besonderer Wert darauf gelegt wurde, älteren Menschen adäquaten Wohnraum für ihre Lebenssituation bieten zu können.


Die „neue Max-Planck-Straße“, wie man heute fast sagen könnte, sie ist gewiss ein Gewinn für die Stadt Duisburg, die das Projekt gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Bauministerium förderte und sie ist sicher auch ein Erfolg im Bemühen um einen zukunftsgerechten Stadtumbau.

 

  

Frischer und farbenfroher Look draußen, zeitgemäßes und praktisches Wohnen drinnen: Der aufwändig modernisierte Wohnbereich an der Max-Planck-Straße hat sich zum Vorzeigeobjekt in Duisburg-Neumühl entwickelt.
 
Das I-Tüpfelchen des Erneuerungsprozesses in Neumühl ist der Neubau eines so genannten „Generationenhauses“ mitten in der Siedlung. Nach seiner Fertigstellung soll sich das Haus für die Bewohner nicht nur zur Anlaufstelle bei verschiedenen sozialen Aktivitäten, zum gemeinsamen Mittagstisch oder für die Kinderbetreuung entwickeln, sondern birgt auch eine Pflegestation mit 20 Plätzen in sich. Ältere Menschen, die nicht mehr adäquat in den eigenen vier Wänden versorgt werden können, werden durch den Neubau in den Stand versetzt, auch im hohen Lebensalter in ihrem angestammten Wohnumfeld bleiben zu können, was für sich genommen schon eine Qualität ist, was aber eben auch oft heißt, familiäre und über Jahre gewachsene soziale Kontakte problemlos beibehalten zu können, ein unterstützendes Umfeld weiterhin um sich zu wissen. Das Generationenhaus macht beispielhaft deutlich, wie sehr sich die Wohnbedingungen an der Max-Planck-Straße durch das neue Konzept für die älteren Menschen dort zum Positiven gewandelt haben.

WDR 2-Chefreporter Horst Kläuser verschaffte sich bei seinem Besuch in der Max-Planck-Straße einen Eindruck von der neu gestalteten Siedlung, sprach mit Mitarbeitern unseres Unternehmens und natürlich mit Mietern. Neben dem Radiobeitrag, der am Samstag, 15. August im Mittagsmagazin auf WDR 2 lief, wird auch gebloggt. Hören und lesen Sie selbst, was Horst Kläuser in Neumühl gesehen, erfahren und was er erzählt bekommen hat.

Audio
www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/08/15/mittagsmagazin-siedlung.xml


Blog
wdrblog.de/klaeuser/
 


 
  
 


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